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Motivation

Was mich zur Schaffung von MOAM bewogen hat, wie ich mir dessen Nutzung vorstelle und welche Vorstellungen ich für die weitere Entwicklung habe.

Könnte man "Pen & Paper" nicht um "Touch & Tablet" erweitern und damit MIDGARD für die nächsten Generationen von jungen, technik-affinen Menschen interessanter machen?

Wie alles anfing

Seit den frühen 80ern spiele ich MIDGARD, mit durchaus längeren Pausen zwischendrin. Da ich auch beruflich "was mit Computern und Web" zu tun habe, bin ich schon lange an einer Computerunterstützung für mein Hobby interessiert. Die vorhandenen Ansätze von MAM, MAGuS, MidGen sowie eine Fülle von PDFs und Excel-Tabellen sind inzwischen meist veraltet und waren auch nie für eine Interaktion von Spielern miteinander konzipiert.

In den Tiefen des MIDGARD-Forums bestand eine nicht unerhebliche Nachfrage an Unterstützung
  • bei der Erzeugung und Verwaltung von Spielfiguren
  • beim Würfeln
  • bei der Vergabe von Erfahrungspunkten
  • beim Lernen
  • bei der Verwendung von Tabellen und Abläufen, z.B. kritische Treffer, Sturzschaden, gezielte Schüsse, etc.

Aber faktisch gab es keine aktuelle, zeitgemäße (webbasierte) Computerunterstützung für MIDGARD-Spieler.

Ich fand, die Zeit sei reif für eine MIDGARD-Webanwendung, denn inzwischen sind die Möglichkeiten, was sich interaktiv mit Webtechnologien anstellen lässt, enorm gestiegen (Stichwort HTML5). Auch die Verbreitung von Tablets und Netbooks hat massiv zugenommen. Meine Vision ist es, MIDGARD auch für die nächsten Generationen von jungen, technik-affinen Menschen interessanter zu machen. So habe ich das Projekt MOAM in Angriff genommen. Auch wenn der Aufwand für ein Hobbyprojekt und als "One-Man-Show" enorm ist, habe ich dennoch den Anspruch daran, dass es auch professionellen Aspekten genügt. Möglicherweise gibt es ja auch Geschäftsmodelle, die mindestens eine Kostendeckung erlauben.

Ich will mit MOAM dem Verlagsgeschäft ausdrücklich keine Konkurrenz machen, sondern im Gegenteil den Verkauf von Quellen- und Regelbüchern beförden. Vielleicht eröffnen sich sogar neue Vertriebs- und Distributionswege. Auf dem BacharachCon 2013 konnte ich Branwen und JEF meinen MOAM-Prototypen ausführlich vorstellen - sie stehen dem Projekt sehr aufgeschlossen gegenüber und so war auch der Lizenzvertrag kein Problem. Hierfür noch mal herzlichen Dank an die Beiden!

Nach anderthalb Jahren Entwicklungszeit startete im Januar 2014 die Public Beta auf Basis der M5-Regeln und seit Dezember 2014 habe ich mit Umsetzung der MYSTERIUM-Regeln das "Beta"-Label entfernt.

Zielsetzung

Worum es geht

Mit MOAM soll man MIDGARD spielen können:
  • als Alternative zu gedruckten Spielerbögen, mit der Möglichkeit, in der Anwendung die virtuellen Würfel sprechen zu lassen
  • als mächtiger Sichtschirm für den Spielleiter, der die Übersicht bewahrt und
  • zu dem die Spieler ihre Spielfiguren beisteuern, damit verdeckte Spielleiterwürfe, Kämpfe gegen NPCs und Monster sowie die Vergabe von Erfahrungspunkten vereinfacht werden
  • mit einem interaktivem Spielfeld, auf dem auch ohne Miniaturen visualisiert werden kann, wie sich eine Situation gerade darstellt
  • mit interaktiven Abenteuern, die in der Anwendung erstellt und vermarktet werden können
  • selbst wenn sich mal nicht alle Spieler zur Spielrunde am selben Ort befinden können

Worum es nicht geht

Manchmal ist eine Abgrenzung, was eben nicht Ziel einer Anwendung ist, hilfreich:
  • MOAM will nicht Regelwerke ersetzen und erst recht nicht alles automatisieren.
  • Es ist nicht Ziel der Anwendung, jede Regel bis zum letzten i-Tüpfelchen zu implementieren. Die Freiheit der Nutzer, also der Spieler und Spielleiter, ihre individuellen Eigenheiten berücksichtigen zu können sowie eine einfache und intuitive Bedienbarkeit haben Vorrang vor Vollständigkeit.

Geschäftsmodell

Ist es denkbar, dass mit MOAM auch Geld verdient werden kann? Zumindest genug für eine Kostendeckung? Ohne dafür in die allzu beliebte Datensammelwut moderner Webservices zu verfallen?

Klar, die Phantasie ist ja bekanntlich grenzenlos...

Wie so oft wird dabei sehr viel von der erreichbaren Nutzerbasis abhängen und deren Bereitschaft, für bestimmte Services auch Geld zu bezahlen.

Derzeit habe ich die folgenden Umsatzmodelle in Planung.

Freemium

Eine Basis-Edition von MOAM ist kostenfrei. Bestimmte (noch fest zu legende) Funktionen stehen nur in der Premium-Edition zur Verfügung. Die Premium-Edition kostet einen (noch fest zu legenden, aber kleinen) monatlichen Beitrag.

Werbung

In der Basis-Edition werden Werbeseiten zwischen geschaltet, die durch Sponsoring für einen bestimmten Zeitraum deaktiviert werden können.

Sponsoring

Im Sinne von "Pay what you want" können Nutzer, abhängig von ihrer individuellen finanziellen Situation und davon, wie viel ihnen die Verwendung von MOAM wert ist, für unterschiedlich lange Zeiträume Sponsor werden.

Free-To-Play

Es wird ein "In-Game-Ecosystem" geschaffen, in dem virtuelle Güter gehandelt werden, z.B. interaktive Abenteuer, Maps, NPC-Charaktere, Magische Artefakte, etc. Bei von Spielern geschaffenen virtuellen Gütern erfolgt eine Provision auf den Handelspreis.

Der größte Vorteil bei diesem Modell besteht darin, dass MOAM Nutzer bei der Bereitstellung von Content daran auch verdienen.

Provision

In-App-Verkauf von MIDGARD-Artikeln und Rollenspielzubehör, eBook-Varianten von "offiziellen" und "inoffiziellen" Abenteuern.

Unterstützung

Es gibt verschiedene Arten, wie Ihr als Nutzer den Betrieb und die Weiterentwicklung von MOAM unterstützen könnt:

  • Kauft im MOAM-Shop (nicht nur die kostenlosen Artikel) ein
  • Werdet Händler und stellt Eure eigenen Kreationen im MOAM-Shop ein
  • Klickt (gelegentlich) auf die wenigen Werbebanner